Kickboxen


Inspiriert von Taekwondo und Muay-Thai-Kickboxen werden verschiedene Kampfstile gelehrt.
Taekwondo ist ein südkoreanischer Kampfsport und steht für Fuß, Hand und Weg. Obwohl Taekwondo  große Ähnlichkeiten mit anderen asiatischen Kampfsportarten aufweist, so unterscheidet es sich doch in einigen wesentlichen Punkten von diesen. Zum Beispiel mit dem stark ausgeprägten Formenlauf (auch Schattenkampf genannt), in dem Stellungen, Bewegungsabläufe und Präzision trainiert werden. Darüber hinaus ist die Taekwondo-Technik sehr auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt, was nicht zuletzt durch den Wettkampf bedingt ist. Im Taekwondo dominieren Fußtechniken deutlicher als in vergleichbaren Kampfsportarten.
Muay-Thai-Kickboxen ist der Nationalsport Thailands. Er wird bei uns aus verschiedenen Motiven ausgeübt, aus Fitnessgründen, als Wettkampfsportart, zur Selbstverteidigung oder als Kampfkunst und hat den Ruf, eine der härtesten Kampfsportarten zu sein. Das liegt an den Techniken, die im Kampf erlaubt sind. Zu diesen zählen sicherlich die Tritttechniken mit dem Schienbein, die Stöße mit Knie und Ellbogen, die Schläge zum Kopf und das Festhalten des gegnerischen Beins mit Folgetechnik.
Die Verletzungsgefahr beim Training ist allerdings gering, da von jedem Konzentration und Ruhe verlangt wird. Es ist kein Sport, den man auf der Straße praktiziert.
Das Gelernte darf nicht missbraucht werden. Deshalb beträgt hier auch das Mindestalter 14 Jahre.
Das Training hier verbindet das Beste aus mehreren Welten.